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日志


6月14日

Frankfurt

... und da habe ich doch glatt das Wichtigste vergessen: Mache mein Praktikum vier Monate lang in Frankfurt bei der Dresdner Bank und anschließend schreibe ich dort sechs Monate lang die Diplomarbeit! Auf zu den Deutschen kann ich nur sagen!

Toll ist Montpellier

Kleine Meldung zwischendurch: Montpellier ist toll ohne Uni dafür mit Flo!
6月7日

Neues aus Frankreischhhh

Ist ja schon länger her, dass ich mich gemeldet habe.
Urlaub ist super - echt schön, auch wenn das Wetter manchmal nicht so toll ist.
Notentechnisch bin ich glücklich, bis jetzt überall durch, und: was will ich mehr?
Sonst alles toll nur auf Wohnungssuche,
bis bald und einen Gruß
5月24日

Status Quo

Leute, das Leben ist schön!
5月21日

Tja, die Franzosen... und Orange

So, habe mich ja schon lange nicht mehr gemeldet. Weil Internet kaputt. Also hab ich drei Stunden dauer-Telefonterror bei Organge gemacht, sinnlos. Aber dann um 11 abends war die Leitung frei: Hab 20 Minuten, natürlich kostenpflichtig, mit einem Angestellten versucht das Problem zu beheben, und was tut er? Er legt einfach so auf! Aber, vive la France - denn in Frankreich ist der Angestellte König!

Sonst geht es mir gut, morgen schreibe ich die letzte Klausur für hoffentlich eine sehr lange Zeit und dann kommt auch die Überraschung des Tages, oder der letzten 22 Wochen... Juchui, ich freu mich schon so sehr, ihr könnt euch das gar nicht vorstellen!

Werde mich die nächste Zeit, wegen Flo und Internet, weniger bei euch melden können, aber so viel sei gesagt: Ich freu mich, wenn die Sup de Co endlich fertig ist und ich die ganzen Franzosen und ihr Chaos abschreiben kann!
5月13日

Französische Schwimmmeisterschaft

Drei m's hat das Ganze! Genial... War jedenfalls toll, viele Muskeln und unglaubliche Geschwindigkeit sowohl bei den Damen als auch bei den Herren. Sonst gibt's bei mir nur Lernen und Tage zählen und hoffen, dass das Wetter dann, wenn der Stress vorbei ist, wieder besser wird.
5月12日

deprimierende Site aber umso schöneres Wetter

Gut, ihr habt recht, das neue Design ist nicht unbedingt fröhlich, aber es ist einfach ein so schöner Kontrast zu dem Wetter hier.
Obwohl nächste Woche die Klausuren beginnen, ist es doch noch recht gemütlich und ein oder zwei Kaffees zwischendurch gehen sich immer aus.
 
Hier hat es knappe 30°C, die Sonne scheint, und abends frage ich mich, wie ich die Hitze nur ertragen soll/kann. Aber es ist einfach magnifique!
Wie ihr euch denken könnt, war ich noch nie so entspannt vor Prüfungen. Aber was sollte ich lernen? Das schiebe ich alles auf nächstes Wochenende wenn dann noch zwei lernintensivere Klausuren kommen - und dann heißt es ab in die Ferien! Beziehungsweise hole ich mir die Ferien hier nach Montpellier, bleibe ja noch ein Monat länger und genieße Sommer, Sonne, Meer, Frankreich (Crêpes und Cidre nicht zu vergessen) und die Liebe bevor es nach Frankfurt in den Arbeitsalltag geht.
 
Werde mich jetzt aber doch wieder hinter meine Unterlagen klemmen,
wünsch' euch allen ein bisschen Urlaubsfeeling, salut!
5月9日

13 Tage

Wer schließt sich meiner Meinung an, dass Klausurzeiten einfach nur grauenhaft sind?
Habe noch 13 Tage, 7 Klausuren und ganz viel Bauchweh und Kopfzerbrechen vor mir. Und dann kann ich endlich sagen: Sup de Co Montpellier - nie wieder! Hoffentlich...
Jedenfalls freue ich mich schon irre darauf, dass es bald vorbei ist,
und somit verbleibe ich mit einem: bis demnächst und à bien tôt!
5月5日

Fotos

Es gibt neue Fotos aus Kufstein und Montpellier!
4月13日

Taschendiebe und verfluchtes Wetter

So, jetzt gibt’s mal News der anderen Art. Wie ihr euch wahrscheinlich alle nicht denken könnt: Die Franzosen spinnen durch die Bank!

Zum einen stehen sie darauf, bei ärgstem Regen mit Ballerinas und Röckchen durch die Gassen zu hopsen – was ja kein Problem wäre, wenn die Stadtplanung nicht vergessen hätte, ein Abwassersystem zu bauen. Das bedeutet also, dass egal wie man geht, die nächste Pfütze ganz sicher spätestens beim übernächsten Schritt einen attackiert. Die Lösung der Franzosen: Wenn sie schon einen absolut unmodischen Schirm (oh Gott – und erst die Jacken! Das geht ja schon mal überhaupt nicht!) tragen müssen, dann können sie doch nicht den Pfützen ausweichen. Ist ja total uncool! Also, ab in die nächste Pfütze und um die nächste Hundescheiße!

War heute shoppen, und natürlich genau an dem Tag, wo das Wetter wirklich grauenhaft ist, stehen alle Tramlinien plötzlich still für eine halbe Stunde. Heißt also im Regen warten und den Leuten beim Trinken zusehen.

Die Tram dann natürlich gestopft voll, ich trotzdem rein, weil komplett nass und ausgehungert. Haut an Haut mit feucht-nassen und schlechtgelaunten Franzosen. Dann, Hoffnung: Bald werden weniger Leute drin sein! Na ja, dafür steigen dann zwei clochards (äh, Penner) ein. Natürlich mit einem Bier in der Hand. Stinken grauenhaft. Ich natürlich so weit wie möglich nach hinten ausgewichen, er platziert sich aber, bien sûr, direkt neben mir. Mein Glückstag heute! Versuche so weit wie möglich meinen Kopf nach oben zu heben und in die andere Richtung zu schauen um dem Mief auszuweichen. Da schnellt plötzlich eine fremde Hand direkt an mir vorbei – ich denke „Hej, es ist zwar eng – aber bitte nicht so nah!“ und fasst die Hand des stinkenden Typen der gerade dabei war, die Handtasche des Mädchens das vor mir stand auszuräumen! Dem nicht genug, beim Aussteigen bei der nächsten Station schmeißt dann der Kerl seine halbvolle Dose auf den anderen und ich bekomme natürlich die Hälfte davon ab. Super. Habe zwar noch all mein Geld dafür stinkt mein Gewand nach Bier und feuchter Luft.

Habe aber ein Shirt gekauft, schaut dafür super aus, aber ansonsten toller Tag, nicht?

P.S.: Der Kaffee war übrigens gut – wenn auch die Füße eiskalt und nass geblieben sind. Und: Eineiige und gleichgewandete Zwillinge als Kellner können einen verwirren weil man sich von allen Seiten aus beobachtet fühlt!

4月9日

Ostern

So, jetzt ist es aber wieder einmal Zeit, dass ich mich bei euch melde. Neuigkeiten gibt es insofern, als dass meine Familie zu Hause dieses Jahr nicht in den Genuss einer Nusspothitze kam – ich aber schon, selbst im fernen Frankreich durch Import aus der Steiermark!

Der Osterjausensbrunch war toll,: Sechs Stunden haben wir in Jacou, einem Vorort Montpelliers, in der Garageneinfahrt geföllert (die Garage war als separate Wohneinheit umgebaut worden). Dazu muss man sagen: Die Franzosen haben wirklich keine Ostertradition! Nicht mal Eierpecken kennen sie! Dafür gab es viel selbstgemachtes, französisches, deutsches und österreichisches. Gott sei Dank haben wir uns dann auf dem Weg zur Tram zwei dann noch in diesem Vorort verlaufen, und konnten so unsere vollen Bäuche etwas in Bewegung setzen. Dazu muss ich gestehen: Ich habe mich noch nie in Montpellier verlaufen, maximal gewundert, wie ich dahin und nicht dorthin gekommen bin, aber Jacou ist da echt groß! Alles schaut gleich aus, viele Schleichwege, Berge zu beklimmen, Schotterstraßen und Treppenwege zu überqueren. Aber freundliche Franzosen.

So, jetzt hoffe ich, dass heute der Radverleih geöffnet hat, denn dann geht es zu einer gemütlichen Radtour, liebe Grüße bis dahin!

4月2日

Resumee

Zwischenstand:
- meine fremdsprachigen Landsmänner nerven mehr als je,
- Wetter ist nicht gut,
- seit drei Wochen keine Schokolade gekauft,
- dafür aber eine Crêpes-Nutella Sucht entwickelt,
- Aggression gegen die hiesige Bekleidungsindustrie entwickelt,
- Ameisen und Fliegen in der Wohnung,
- eindeutig zu viele langweilige Vorlesungen,
- Gusto auf Schnitzl, Leberknödel, Sauerkraut und Mohr-im-Hemd,
- Zwispalt mit der SG die doch tatsächlich behauptet, dass die Karte Nationale "eine echt schlechte Qualität hat, da kann es dann schon mal öfters passieren, dass die Karte nicht akzeptiert wird",
- hab ich schon gesagt, dass ich auf Schokoladeentzug bin????
- aber was positives: Kann mittlerweile Hundescheiße auf der Straße auch orten, ohne andauernd mit den Augen den Boden zu scannen!
3月25日

Frankfurt, Meer und Mistral

Hallo ihr Lieben,

Habe mich schon lange nicht mehr gemeldet, aber nun die News: Ich bin ab August für sieben Monate in Frankfurt bei der Dresdner Bank und versuche mich an Asset Liabilities und der deutschen Sprache.

 

Den Franzosen geht es im Allgemeinen gut, im Detail versuche ich sie zu ignorieren, weil einfach viel zu konfus und so.

Das Neuerste von der Sup de Co Montpellier: Selbst das Examen Général muss nicht unbedingt bestanden werden um den MBA zu bekommen (für den man übrigens eh nur 17.500-20.000€ hinblättert) – weil schließlich ist es ja nur eine Klausur die man da nicht bestanden hat! Wenn’s dann mehr als drei sind schaut’s dann schon kritischer aus.

 

Zum Meer ist zu sagen: Das Wasser ist noch recht kühl, aber der Sand ist schön zum Liegen und die Sommermode ruft von allen Ecken. Wäre da nicht der Mistral könnte ich jeden Tag am Strand liegen...

3月13日

Nicht viel Neues

Unileben ist wie immer zum Gähnen, es ist wirklich erstaunlich, was sich die Lektoren alles einfallen lassen um das Ganze noch langweiliger zu gestalten.
Sonst gibt es noch eine neue Haarfarbe: Bin nicht mehr rot sondern wirklich schön dunkelbraun, erinnert mich tagtäglich an dunke Schokolade, hmmmm, lässt meinen Schokokonsum morgens vor dem Spiegel gleich in die Luft schnellen...!
3月8日

Culture en France

Nun mal zu etwas was hier wirklich gut funktioniert: Die Kultur.
War gestern in einem Piano-Konzert, Schubert, Chopin und Rachmaninov, ich schwöre euch, so was tolles habe ich noch nie gesehen! Und auch eindeutig mal was anderes, als wenn andauernd Hanfpflanzen, Homosexuelle und alles was sonst noch in die Kategorie "leicht kontrovers" fällt über die Bühne laufen zu sehen.
Sehens- bzw. hörenswert!
3月2日

Bestechungspolitik an der Sup de Co

Wie wir alle wissen, ist in Frankreich alles anders. So auch die Universitätspolitik. Ihr müsst wissen, hier muss jeder aus dem Graduate Programm eine Prüfung die den ganzen Stoff zweier Jahre kumuliert, absolvieren. Diese wird von einem externen Institut für die ganze Region gestellt. Die ersten zwei Male kann man problemlos antreten - den dritten Versuch kann man sich um rund 800€ erkaufen!

Und von den Undergraduates gibt es dann auch noch was zu berichten:
Jetzt läuft gerade die Entscheidung wer wohin ins Ausland geht. Also, auch wie bei uns mit Notenranking - nur nicht so gut durchorganisiert. Aber, wenn man die Kombination schlechte Noten und Geld wie Heu hat, so ist das einfach: Mit bis zu 4.000€ kann man sich einen Platz von einem anderen Studenten erkaufen und man ist wieder im Rennen!

Und die Moral von der Geschicht': Geld hat man oder nicht!
2月27日

einmal ein ernsthafteres Thema

Damit ist folgendes gemeint: Frontalunterricht vs. ... äh... tja, noch nicht erfunden in Frankreich.

Das bedeutet, in einem VL-Saal mit ca. 900 Studenten, steht vorne ein aalglatter, frustrierter Pseudo-Fachchinese, Mirko in der Hand, schimpfend dass wir ja alle die Laptops aus haben vorne. Dann dreht er sich aber zu seinen Overheadfolien (aber Bitte in Schriftgröße 10 Times New Roman) und liest davon ab. Zum Inhalt: Also, da war einmal Russland und das war die UdSSR. Tja, das Ganze könnte man sich wunderbar aus Wikipedia rauskopieren und hätte dann wahrscheinlich noch immer bessere Informationen.
Und das sage und schreibe vier volle Stunden - wer erträgt so etwas nach vier Stunden schlaf?

Wenn man so etwas erlebt dann geht einem doch glatt der Plötz ab!

2月23日

Cidre contra Rosé

Ich glaube ich bin in der falschen Region: ich ziehe ein Glas Cidre einem Glas Rosé vor. Und dabei ist Languedoc-Roussilion DAS Weinbaugebiet in Frankreich schlechthin!
So, mache mich an das nächste Glaserl ran,
bis später,
bises!

Irrwege der Post

Vorschläge jeder Art sind hier erlaubt:
Warum braucht Post aus Australien einen Tag aber Post aus Österreich drei Wochen?
Wer soll denn das verstehen? Hat das etwas mit dem zusätzlichen -al- zu tun, dass es von Austrialien schneller geht? Muss Österreich die fehlenden Buchstaben durch längere Lieferzeiten wettmachen?
Fragen über Fragen die wahrscheinlich ein Mysterium bleiben werden...!
2月21日

Besuch aus Wien

So, nun habe ich euch schon lange genug warten lassen. Hatte nämlich Besuch von der Vicky für fast eine ganze Woche. Haben Montpellier unsicher gemacht - mit knappen 700 Fotos - waren in jeder noch so engen Gasse und in beinahe jedem Cafe.
Im montpellieranischen Zoo (ich liebe diesen Zungenbrecher!) schlossen wir tierische Bekanntschaften und haben erste Blasen an den Füßen gesammelt - schließich 80ha groß!
Wir haben auch ganz tolle kleine Kinos gefunden - auch wenn wir einige Male daran vorbei gegangen sind weil sie so klein sind. Dafür aber umso mehr Charme haben!

Frontignan, ein kleines Kuhdörfchen mehr oder weniger am Meer, war reichlich verwirrend. Wer hat schon von einem französischen Städtchen gehört, dass kein Cafe hat? Wirklich, zwei Stunden auf der Suche nach einem und das einzige das wir fanden waren Bäckereien.
Schließlich haben wir dann doch eines gefunden, am Meer, nach 15min im Sturm und im Regen gehen. Aber dafür war der Strand schön.

Fotos folgen bald - nachdem ich die wenigen Fotos die wir gemacht haben aussortiert habe...